© 2016 DJH Jugendherbergen in Bayern e.V. - Ein gemeinnütziges Unternehmen | Impressum| Datenschutz

Service Telefon: 089 922098 - 555

BESONDERHEITEN: ZUSCHUSS FÜR FAHRTEN IN KZ-GEDENKSTÄTTEN

Erinnern, nachdenken und sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen

Aktives Auseinandersetzen
mit der NS-Zeit

Erinnern, nachdenken, sich auseinandersetzen mit der NS-Vergangenheit an den KZ-Gedenkstätten wie Dachau oder Flossenbürg.

 

Umfassend und differenziert wird hier gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die NS-Gewaltherrschaft betrachtet. Die Verbrechen der Täter und die Leiden der Opfer stehen auf einer solchen Schulfahrt genauso im Fokus wie die Achtung der Menschenrechte und das Engagement für diese.

[KWMBl I 1995 S. 20, S.120 (KWMBek vom 18.1.1995)]

Grundsätzliches vor der Schulfahrt

Vor und nach der Fahrt zu einer KZ-Gedenkstätte muss das Thema aufbereitet und bearbeitet werden.

Der Besuch einer Gedenkstätte darf nicht mit anderen Unternehmungen verbunden werden, die andere Ziele verfolgen, die mit dem Besuch der Gedenkstätte nicht zu vereinbaren sind.

 

Klassenführungen durch KZ-Gedenkstätten

Dachau (einschließlich der Außenlager Kaufering): 

Josef-Effner-Gymnasium,
Erich-Ollenhauer-Straße 12,
85221 Dachau,
Tel. 0 81 31/6 66 47 20,
unter Angabe von Datum und Ankunftszeit, Führungen für bayerische Schulen kostenlos
Gedenkstätte Dachau: Tel. 0 81 31/66 99 70
Führungen pro Gruppe (bis maximal 30 Personen) 65,- €



Flossenbürg:
 

KZ-Gedenkstätte,

Gedächtnisallee 8,

92696 Flossenbürg

Öffnungszeit der Gedenkstätte:
täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Führungen und Eintritt kostenlos

Passendes Literatur und Unterrichtsmaterial


KZ-Gedenkstätte Dachau
 

  • Dokumentationsband „Konzentrationslager Dachau 1933 – 1945″, Hrsg. Comité International de Dachau (zu beziehen durch die Leitung der Gedenkstätte gegen Barzahlung)

  • Diareihe „KZ Dachau“ mit 24 Dias (Lehrerbeiheft und Kopiervorlagen) bei Stadt- und Kreisbildstellen

  • Dokumentarfilm „KZ Dachau“ (22 min, Wochenschauaufnahmen, Originalaufnahmen von der Befreiung der Häftlinge des KZs Dachau) bei Stadt- und Kreisbildstellen

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
 

  • Toni Siegert: „30000 Tote mahnen! Die Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg und seiner 100 Außenlager von 1938 bis 1945″ (im Buchhandel erhältlich)

  • Materialien bezüglich des Konzentrationslagers Flossenbürg ggf. über Stadt- und Kreisbildstellen (Diareihen 10 6086 und 10 41540 der ehemaligen Landesbildstelle Nordbayern)

  • Lehrerhandreichung des Museumspädagogischen Zentrums München „Erinnern statt Vergessen – Rundgang durch die KZ-Grab- und Gedenkstätte Flossenbürg“ (erhältlich bei Verlag Ernst Vögel GmbH, Kalvarienbergstr. 22, 93491 Stamsried, Fax 09466/1276) Preis: 6,65 €

  • Video: „Das Konzentrationslager Flossenbürg“ (VHS 30 min), Evangelisches Fernsehen, Bestellung unter Fax 089/12182306, Preis: 15 € [KWMBl I 1995 S. 20 (KMBek vom 18.1.1995)]

Download Schulbescheinigung

Diese Bescheinigung muss von der Schule/Kindertageseinrichtung ausgefüllt werden. Eltern müssen diese bei der Beantragung der Kostenübernahme für die Klassenfahrt unbedingt als Anlage einreichen.

Jetzt runterladen >>

ZUSCHÜSSE BEANTRAGEN

Zuschüsse für die Schulfahrt können Sie bei der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit beantragen.

Kontakt:

Brienner Str. 41,
80333 München,
Tel.: 089/21 86-21 71;
Fax: 089/21 86-21 80.


Eine Schulfahrt zu diesem Thema wird für u.a. für Haupt- und Förderschulklassen ab der 8. Jahrgangsstufe empfohlen, jünger sollten die Schülerinnen und Schüler nicht sein.

Pro Tag werden in den KZ-Gedenkstätten nur 20 Klassen berücksichtigt.

Fahrtkostenzuschuss

Für einen Zuschuss zu den Fahrtkosten gelten bestimmte Bedingungen: So dient der Zuschuss der Verbilligung der Fahrtkosten. Er wird Klassen der Haupt- und Förderschulen ab der 8. Jahrgangsstufe nach Maßgabe der vorhandenen Mittel gewährt, die Höhe des Betrags berechnet sich so: 1,– € je Kilometer der kürzesten Entfernung (einfache Strecke) Schule / KZ-Gedenkstätte je angefangene 60 teilnehmende Schüler.

Bei Mehrtagesfahrten wird die Entfernung vom Aufenthaltsort zur Gedenkstätte  berücksichtigt ( Dies gilt nicht bei Veranstaltungen des Jugendgästehauses Dachau)

Außerdem werden Zuschüssen von dritter Seite berücksichtigt.

 

Wie und wann stelle ich einen Antrag auf einen Zuschuss?

Der Antrag auf einen Zuschuss muss mindestens drei Wochen vor Fahrtbeginn an die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit formlos gestellt werden; Anträge auf nachträgliche Förderung von bereits durchgeführten Fahrten werden nicht berücksichtigt. Auf der Internetseite der Landeszentrale ist ein Formblatt für den Zuschussantrag abrufbar und kann verwendet werden. Den Zuschussantrag muss die Schulleitung stellen oder bestätigen.

 

Er muss folgendes enthalten:

  • Bezeichnung der Klasse

  • Zahl der teilnehmenden Schüler

  • benutzte Verkehrsmittel

  • Programm der gesamten Fahrt mit Datum der Hin- und Rückfahrt

  • Angabe des Abfahrtsortes und der tatsächlichen Fahrtkosten

  • Bestätigung der zuständigen Lehrkraft, dass die Schüler auf den Besuch gründlich vorbereitet wurden mit Angabe der Art der Vorbereitung (z.B. Filme, Unterrichtsmaterialien, Schülerarbeiten, etc.)

  • Erklärung darüber, ob und in welcher Höhe für diese Fahrt bei welcher anderen Stelle ein Zuschuss beantragt bzw. bewilligt wurde

  • die Kontonummer mit Bankleitzahl und Name des Kontoinhabers (in der Regel Schulkonto, in Ausnahmefällen Konto der Lehrkraft)

  • Bestätigung, dass an der Schule zur Überprüfung bereitliegen: Schülerbericht über die Fahrt, Originalrechnung und Zahlungsnachweis über Fahrtkosten

 

Jede Lehrkraft meldet sich unmittelbar nach Eintreffen bei der Gedenkstättenverwaltung an, um organisatorische Fragen abzustimmen. Dabei ist von der Gedenkstätte auf dem Antrag der Besuch zu bestätigen. Eine Nachträgliche Bestätigung ist nicht möglich und ohne Bestätigung gibt es keine Bewilligung!

 

Der Zuschusses wird nach Durchführung der Fahrt ausgezahlt. Der Zuschuss wird überwiesen, wenn…

... der angesetzte Abrechnungstermin eingehalten wurde; spätestens einen Monat nach Fahrt. (Sofern dieser Zeitpunkt in bayerische Schulferien fällt, muss die Übersendung in der ersten Schulwoche danach erfolgen.)

... die Schulleitung der Landeszentrale die Besuchsbestätigung der KZ-Gedenkstätte zugesandt hat[KWMBI 2008, S. 28 (KMBek vom 24.1.2008)]